BRÜDER, LASST UNS LUSTIG SEIN - Eine Mozartfilmminute von Ulrich Seidl

Synopsis „Brüder lasst uns lustig sein, trotzet wacker den Beschwerden“, schallt das Sklavenlied aus Mozarts „Zaide“ . Dazu geben sich zwei Männer im Schummerlicht zweckfreiem Genuss hin: Sie befriedigen sich selbst, wie man sich selbst befriedigt, wenn man auf Kommando in Stimmung kommen und Spaß  haben soll. Der Film nimmt bereits im Vollzug der Lust jenen Katzenjammer  vorweg, der die Forderung Nietzsches, dass alle Lust Ewigkeit will, zu einer ewig uneingelösten Utopie macht.

Entstehung Ulrich Seidl hat  diese Mozartminute  im Auftrag des Mozartjahrs 2006 gestaltet, das  28 österreichische Filmemacher, darunter auch Michael Glawogger, Jessica Hausner, Paulus Manker, Lisl Ponger oder Anja Salomonowitz,  zu filmischen Mozart-Assoziationen einlud. Initiiert wurde die Mozart-Minute von Mozartjahr-Intendant Peter Marboe, kuratiert von Christine Dollhofer, Direktorin des Linzer Filmfestivals „Crossing Europe.“

Credits Österreich 2006 / 1 min. Super 16 mm, Blow Up 35 mm, 1:1,66
Realisation: Ulrich Seidl  / Mitarbeit: Wolfgang Thaler, Ekkehart Baumung, Markus Davy, Veronika Franz, Heinz Hartel, Max Linder, Andrea Wagner

Produktion: Ulrich Seidl Film Produktion GmbH, A 1090 Wien, Wasserburgergasse 5/7
T +43 1 3102824; F +43 1 3195664, E

Finanziert aus Mitteln des Wiener Mozartjahrs der Stadt Wien