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Good News

Good News ist ein Film über moderne Sklaven und moderne Kontrollore, von kleinen Tieren, kleinen Wohnungen, kleinen Leuten und kleinen Geschichten. Vom Wahnsinn der Normalität in Österreich. Er handelt von Zeitungskolporteuren in ihren gelb-roten Uniformen: Jungen Männern aus Indien und Ägypten, aus Pakistan und der Türkei – Mohammedanern aus der dritten Welt, die auf den Straßen Wiens Zeitungen verkaufen. Hier die Welt der Zeitungsverkäufer, dort die Welt der Zeitungsleser in den österreichischen Wohnzimmer. Good News ist der erste Langfilm Ulrich Seidls, den er erst sieben Jahren nach seinem Abgang von Filmakademie realisieren konnte. Er führte nach der Sichtung des Rohschnitts zu einer heftigen Kontroverse in der heimischen Filmbranche und hätte ohne Werner Herzogs Hilfe nicht fertig gestellt werden könnten. Der Film konnte in einem einzigen Kino mit einer einzigen Filmkopie 20.000 Zuschauer erreichen. Eine Sensation, vor allem für einen Dokumentarfilm in der damaligen Zeit. Werner Herzog reiht den Film bis heute unter seine Top-Ten an Dokumentarfilmen.

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